Luftbildaufnahmen mit Multikopter – Bericht in der Rheinischen Post

Quelle Rheinsiche Post vom 24.04.2014 Originalbericht:

Zum Bericht auf RP-Online

Geldern. Mit einem ferngelenkten „Kopter“ sorgt RP-Fotograf Gerhard Seybert für Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven. Doch auch für Dachdecker, Versicherungen und Solaranlagen-Installateure lässt er seine Drohne aufsteigen. Von Christian Breuer

Für Modellbau hatte Gerhard „Gerry“ Seybert eigentlich nie Zeit. Natürlich, eine Carrera-Bahn hatte er, und ferngelenkte Fahrzeuge waren ihm ein Begriff. Aber ein eigenes Flugzeug, das hat er nie besessen.

Luftbilder aus Geldern, Kevelaer und Umgebung FOTO: Gerhard Seybert

Trotzdem musste der RP-Fotograf nun lernen, mit einer Fernlenkung zu hantieren. Damit steuert er eine seiner inzwischen drei Drohnen, ausgestattet mit einer Kamera, über die er faszinierende Luftbilder schießen kann. Bevor er allerdings das erste Mal eine seiner Kameras in die Luft geschickt hat, standen viele Testflüge auf dem Programm. Er erinnert sich: „Ein Jahr lang habe ich nur bei mir im Garten geübt, danach bin ich dann das erste Mal auf ein benachbartes Feld gegangen.“ Erst, als er das Fluggerät mit den vier Propellern quasi im Schlaf beherrschte, installierte er seinen Fotoapparat.

Bis zu zwei Kilo schwer sein darf die Ausrüstung, die die Drohne mit in die Luft nehmen soll. Je nach Modell haben seine „Kopter“ – so werden die Fluggeräte genannt – vier bis sechs Rotoren, die für den nötigen Auftrieb sorgen und die Nutzlast bist auf eine Höhe von 100 Metern tragen. „Theoretisch wäre auch mehr möglich“, sagt Seybert, „aber erlaubt sind 100 Meter.“ Bei dieser Höhe kann der Fotograf zudem noch ohne Probleme Sichtkontakt zu seinem Kopter halten und schnell reagieren, wenn sich zum Beispiel Vögel von dem Gerät gestört fühlen sollten.

„Das ist bislang noch nicht passiert, aber in dem Fall kann ich den Luftraum schnell verlassen“, erklärt Seybert. Sechs Meter pro Sekunde können die Motoren die Drohne in die Höhe heben, und mit bis zu 30 Kilometern pro Stunde geht es vorwärts. Bei dieser Geschwindigkeit sind natürlich keine Fotos mehr möglich, aber dank der modernen Kameratechnik kann Seybert auch Videos von seinen Flügen drehen. „In Full HD“ betont der Fotograf. Und auch wenn er nie Modellbauer war: Improvisations- und Basteltalent braucht Seybert nun doch. Bei den ersten Videos stellte er nämlich fest, dass durch die Bewegung der Rotoren die Bilder verwackelt waren – mit einer speziellem Dämpfungsplatte ist das Problem nun behoben. Auch ein Landegestell musste eigens gebaut werden, damit die Drohne nicht unsanft mit der Kamera aufsetzt. Und inzwischen hat er einen seiner Kopter so umgebaut, dass er damit auch in Hallen fliegen kann. Allerdings setzt Seybert seine Drohne nicht nur für RP-Fotos ein, oder wenn Privatleute ein Luftbild von ihrem Haus machen möchten. Auch Dachdecker haben seine Hilfe schon in Anspruch genommen, um Flachdächer zu inspizieren. Versicherungen hilft er dabei, einen ersten Blick auf vermeintliche Sturmschäden zu werfen, ohne dass erst mit viel Aufwand ein Mitarbeiter auf das Dach zur fraglichen Stelle gebracht werden muss. Und mit einer speziellen Kamera hilft er sogar den Installateuren von Solaranlagen, defekte Module ausfindig zu machen. Trotzdem: In erster Linie ist Gerry Seybert mit Leib und Seele Fotograf. Er lacht: „Trotzdem. Du hältst die Zeit ja nicht auf.“

Quelle: RP

  Der Hinweis mit den Solardächern ist jedoch ein Fehler, in diesem Bereich setzte ich meine Kopter nicht ein, da dies bereits von Industriethermografie Cürvers, ebenfalls aus Walbeck abgedeckt wird. Hier gibt es bereits kompetente Ansprechpartner für diesen Bereich Anschliessend ein paar Bilder zum Thema:

Koptergeschichte mit Drohnen für Film und Foto
Doppeltes Akku und Kamera am Gaui 500x mit klappbarem Landegestell
Drohnen
Hexacopter und Quadrokopter warten auf den Einsatz. Landeplatz inklusive.
Hexa
Der Hexakopter und sein Start/Landeplatz
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Phantom und Gaui bei einer Flugpause im Sportzentrum Hüls bei den Aufnahmen zur Kevelaer-Edition zu Pharrell Williams – Happy
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Gaui bei einer Flugpause im Sportzentrum Hüls bei den Aufnahmen zur Kevelaer-Edition zu Pharrell Williams – Happy
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Phantom bei einer Flugpause im Sportzentrum Hüls bei den Aufnahmen zur Kevelaer-Edition zu Pharrell Williams – Happy
DSCN3320
Phantom mit der GoPro3+ und Brushless Gimbal im Einsatz Phantom im Sportzentrum Hüls bei den Aufnahmen zur Kevelaer-Edition zu Pharrell Williams – Happyi den Aufnahmen zur Kevelaer-Edition zu Pharrell Williams – Happy
Corightprotected
Luftaufnahme von Red Sun in Kevelaer
DSC01380
Luftaufnahme von Kevelaer
DSC03215
Luftaufnahme Klostergarten Kevelaer der Caritas Geldern
DSC02208
Luftaufnahme Adelheidhaus Geldern der Caritas Geldern
DSC05076
Luftaufnahme Immonilie in Goch für
Janssen Immobilien GmbH
Luftaufnahme des Campus Kamp-Lintfort
Krankenhauskomplex Geldern

Hier dann noch ein paar Filmbeispiele:

 

Praktikantin Linda beim Medien & Presse Service Schloss Haag

Wieder einmal hat sich vom Gymnasium Straelen eine Praktikantin für die Tätigkeit als Fotografin interessiert und wollte Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Linda Knechten aus der 10. Jahrgangsstufe berichtet, woher ihr Interesse kommt und über ihre Eindrücke der ersten 10 Tage im Praktikum.

 

Seit Langem zähle ich das Fotografieren zu meinen Hobbies. Wie viel Spaß es mir macht, habe ich auch unter anderem durch die Teilnahme am Fotokurs während der Projektwoche an meiner Schule gemerkt. In diesem Fotokurs habe ich bereits ein paar Erfahrungen gesammelt, die mich darin bestärkt haben ein Praktikum in diesem Bereich zu machen.Vom 31.03.-11.04.2014 habe ich die Möglichkeit, im Rahmen meines zweiwöchigen Schulpraktikums Gerhard Seybert bei seiner Arbeit als Pressefotograf zu begleiten. Ich kann ihm und den Mitarbeitern im Betrieb Medien & Presse Service Schloss Haag über die Schulter schauen. Vor dem Praktikum war ich sehr gespannt, was sich hinter den vielfältigen Bereichen des Betriebs verbirgt. Diese sind Fotografie, Filmproduktion, Werbung, Webdesign und Pressefotografie. In diesen Tagen habe ich bereits einen großen Einblick in die Pressefotografie und die Stock-Fotografie bekommen. Ich war positiv überrascht, wie viel man als Pressefotograf unterwegs ist und wie viele Leute man kennenlernt. Ich habe nun schon so vielen netten Menschen die Hände geschüttelt, dass ich die Namen kaum behalten kann.

Gerhard Seybert hat mir erklärt, wie wichtig es ist, gut mit Menschen umgehen zu können, um tolle Fotos zu machen. Bei einer Umfrage der RP in Geldern habe ich versucht das Gelernte umzusetzen und habe die Portrait-Fotos der befragten Jugendlichen gemacht. Anschließend haben wir die Bilder gemeinsam bearbeitet und an die Reaktion geschickt. Zwei von meinen Portrait-Fotos sind Montag in der Zeitung erschienen. Das übertrifft meine Erwartung und ich freue mich sehr darüber.

Hier die beiden Fotos aus der Rheinischen Post:

Rheinische Post Geldern, Umfrage Fürs Leben Foto: Linda Knechten
Geldern, Umfrage Fürs Leben
Rheinische Post Geldern, Umfrage Fürs Leben Foto: Linda Knechten

Die Auszubildenene Melinda Armbrüster hat mich ebenfalls zu einigen Presseterminen mitgenommen und mir außerdem erklärt, worauf es bei der Stock-Fotografie und Gebäude-Fotografie ankommt. Dabei hatte ich die Möglichkeit es selbst auszuprobieren.Mit dem Auszubildenden Yanneck Rofeld habe ich mich mit der Bildbearbeitung beschäftigt und durfte auch einige Fotos selbst bearbeiten.Beides hat mir großen Spaß gemacht. Es gefällt mir, dass ich so aktiv während meines Praktikums mitwirken kann.

Hier zwei Ergebnisse für den Bereich der Stockfotografie inklusive der Bildbearbeitung:

Dieses bereits bearbeitete Foto symbolisiert Kosten im Gesundheitswesen. Foto Linda Knechten

 

Dieses bearbeitete Fotos symbolisiert Freizeit, Urlaub etc. Foto: Linda Knechten
Hier das obere Fotos wie es von Linda aufgenommen wurde, vor der Bildbeabeitung.
Hier das obere Fotos wie es von Linda aufgenommen wurde, vor der Bildbeabeitung.

Ein richtiges Highlight war für mich der Drohnenflug. Eine Kamera die durch die Lüfte fliegt und Fotos sowie Filme von oben macht?! So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Wie sich am nächsten Tag herausstellte, sind die Aufnahmen super geworden. Die Luftperspektive fand ich sehr beeindruckend. Aber es kam noch besser: Ich durfte die Drohne sogar einmal selbst steuern! Das war ein tolles Erlebnis. Die Aufnahmen wurden für die Kevelaer-Edition von Pharrell Williams „Happy“ angefertigt. Dieses Video ist unten zu sehen.

 

Drohnenflug 2 bearbeitet
Hier sieht man mich unter Aufsicht die Drohne steuern. Foto: Linda Knechten
Drohnenflug bearbeitet
Hier sieht man mich unter Aufsicht die Drohne steuern. Foto: linda Knechten
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Die beiden Multikopter (Drohnen) bei einer Pause. Foto Linda Knechten
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Abflugbereit vom Startplatz. Foto: Linda Knechten
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Die Erstazdrohne kam nicht zum Einsatz. Foto: Linda Knechten
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Während des Fluges. Foto: Linda Knechten

 

 

Der relativ spontane Tagesablauf eines Fotografen lässt sich nur schwierig mit Hobbies vereinbaren. Dennoch finde ich die abwechslungsreichen Tätigkeiten sehr spannend. Es kommt garantiert keine Langeweile auf. Für mich als Schülerin ist das eine sehr angenehme Abwechslung zum Schulalltag. Nun habe ich schon sehr viel gelernt und erlebt. Ich  bin gespannt, was in den nächsten Tagen noch auf mich zukommen wird und freue mich auf weitere tolle Erfahrungen in diesem Praktikum.

 

 

Hier die Kevelaer-Edition: